Maschinenraum

Moritz Werner


Als ich 6 war, haben meine Eltern mir einen eigenen Computer in Aussicht gestellt, wenn ich den gelben Gürtel in Judo schaffe. Nach erreichen dieses Zieles wurde Judo schnell uninteressant für mich und ich habe viel Zeit mit meinem Compaq Portable II verbracht. Es gab kein Zurück, ich war in den Topf gefallen. DOS und Monkey Island war irgendwann durchgespielt, Windows auch. Mit 17 habe ich mich endlich dazu durchgerungen, mir mal Linux anzusehen (Kinder, macht das früher!) und war viele Jahre damit glücklich, mir alles so hinfrickeln zu können, wie ich es gerade brauche. Wie Schneewittchen und Adam und Eva habe ich mich dann letztendlich vom Apfel verführen lassen und lebe seit dem recht zufrieden im konfigurationsarmen walled Garden.

Meine Interessen in diesem Gebiet waren immer irgendwie alles, aber nichts in letzte Konsequenz. Als Kind fand ich Batch-“Programmierung” super, Basic doof. Gestaltung und User Interfaces hingegen fand ich schon immer interessant, so habe ich dann auch Medieninformatik studiert. Während die meisten meiner Ex-Kommilitonen in die (Web-)Entwicklung gegangen sind, hat es mich immer eher auf die Shell gezogen.

Während meines Studiums habe ich für einen großen Mobilfunkprovider in der technischen Kundenbetreuung gearbeitet. Ich hatte das Glück, auch bei eher unkonventionellem Support über Social Media, Chat und Mails dabei zu sein und auch mal den kleinen Dienstweg einschlagen zu dürfen. In dieser Zeit habe ich auch mal etwas hinter die Kulissen geschaut und an Konzepten hinter dem online Kundenbereich mitgearbeitet.

Ohne Wasser werde ich unruhig. In einer Stadt ohne Fluss möchte ich nicht mehr leben, so hat es mich auch nach Bremen verschlagen, wo ich seit einigen Jahren mit meinem Freund zusammenwohne. Auch für die Zukunft gilt: Norddeutschland muss es schon sein, das Meer darf nicht weit entfernt sein. Ich mag den Pragmatismus und die innere Ruhe der hier wohnenden Menschen. Wenn ich den Kopf frei kriegen will, gehe ich zwei Stunden an der Weser spazieren. Ich bin der geduldigste Mensch der Welt und durch (fast) nichts aus der Ruhe zu kriegen. Privat beschäftige ich mich gerne mit allem, was in weitestem Sinne mit Multimedia zu tun hat und miteinander kommunizieren kann. Musikalisch zieht es mich schon sehr stark in die elektronische Richtung, momentan befinde ich mich da irgendwo zwischen Deep- und Techhouse und am Wochenende bin ich gerne mal unter der Hamburger Sternbrücke anzutreffen.

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